JUST ANOTHER FEMALE BLOGGER Ein Versuch.

16Jul/110

Die kleinen Freuden des Lebens.

Der einzige Grund, warum ich bisweilen ganz gerne mein Bett verlasse, ist die Aussicht auf frischen Kaffee. Um das Kaffeeerlebnis zu intensivieren, habe ich mir eine Kaffeemühle gewünscht. Und weil Wünsche manchmal in Erfüllung gehen, besitze ich nun eine.

In Kombination mit der Lieblingskaffeeröstung ein großartiges Geschmackserlebnis.

Und jetzt gehe ich wieder ins Bett.

31Dez/100

Listen Listen Listen – reloaded

Zur Feier des letzten Tags in diesem Jahr (und weil ich seit einer Woche bei meinen Eltern bin und langsam aber sicher vor Langeweile vergammele), reaktiviere ich hiermit dieses blog und präsentiere den ultimativen Jahresrückblick 2010 aus dem Hause habicht. Wie immer gnadenlos subjektiv und ohne Anspruch auf irgendwas.

Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Musik. Was auch sonst.
Album des Jahres:

The National. High Violet. Keine Diskussion.

Lied des Jahres:
Mit dieser Kategorie habe ich immer meine Probleme. Meistens verliebe ich mich ja in Lieder, weil sie in den Kontext passen und nicht, weil sie gerade neu sind.
Hier also ein Kompromiss, mit dem ich mich anfreunden kann.


Robyn. Dancing on my own. lalalala.

skurilster/schlimmster/heftigster Moment 2010:
Ganz klar der so genannte "Schwarze Donnerstag" am 30.09.2010. Die Landesregierung (oder wer auch immer) lässt die Polizei mit schwerem Gerät, Wasserwerfern und Tränengas den Schlossgarten in Stuttgart freikärchern. Und der habicht mittendrin. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, an dem ich rauchend mit einem Kollegen im Park stand und wir beide feststellten, die Stimmung seitens der Polizei sei irgendwie umgeschlagen. Und ich sagte noch "Irgendwie will ich hier gerade weg. Ich bekomme Angst. Und das mag ich gar nicht". Geschrieben habe ich darüber hier.

Bester Moment 2010:
Noch so eine Kategorie, die mir schwer fällt. Irgendwie, und das ist ja recht erfreulich, gab es 2010 ein paar Momente, die Siegespotential haben.
Nach mäßig langem Grübeln habe ich mich für meine Geburtstagsparty entschieden. Denn, hey, viele Herzensmenschen waren da und ich trug ein Krönchen.

Und sonst so? Das hier:
Winter (viel und viel zu lang), Absagen, Vorstellungsgespräche und Warten auf eine Zusage. ZUSAGE! Dazwischen Berlin, Stuttgart, viele Stunden im Zug, republica, Bundestag, Politcamp, Umzug, Eingewöhnung, Altherrenwitze, die Grüne Zelle, Netzpolitischer Kongress, Netzpolitische Soiree, "Gehst du noch zur Schule oder studierst du schon?", Krönchen, Bier, noch mehr Bier, feministische Seilschaften, fussend auf einem Fundament von Grasovka, 27, Blondie, Demos gegen Stuttgart 21, Atomkraft und sowieso und überhaupt. Und Menschen, neue und alte. Postkarten aus der ganzen Welt. 4 Meter hohe Decken. Musik. Southside. Editors, Gisbert, Slut. Karlsruhe, Freiburg, Wiesbaden, Mainz, Bonn. Das erste Weihnachtsgeld meines Lebens. Die ersten Stiefel meines Lebens. Was fürs Herz. Mit dem Bruder durch den Schnee toben. Kettcar, Bodi Bill. Plätzchen. Fussball-WM-Endspiel projiziert an die Wand des eigenen Zimmer anschauen. Denkwürdige Parties. Twitter. Facebook. Bezugsgruppen. Wombat. Wenig Schlaf. Viel Spaß, viel Chaos. Aber in all dem Durcheinander gibt es Menschen, die schenken dir Bier, oder ein Lied oder Momente. Das mag der habicht.

Und 2011?
Der erste Urlaub seit 5 Jahren (hoffentlich). Mehr weiss ich noch nicht. Aber es bleibt sicher spannend.

3Aug/103

Prinzessinnengarten, Berlin.

Am Moritzplatz ist irgendwann in den vergangenen Monaten auf einer Brachfläche der Prinzessinnengarten entstanden. Dort kann der hippe Grossstädter gärtnern, Pflanzen bestaunen und lernen, wie Zuccinipflanzen "in echt" aussehen. Zudem gibt es noch ein Café und lauschig im Grünen sitzen kann man auch, während man sein Bier trinkt. Dann gibts noch Lesungen, Konzerte, was zu Essen und was weiß ich sonst noch alles.

Hier noch ein paar Bildchen, die leider dank meiner Fotografierunfähigkeit leider etwas verwackelt sind.

Prinzessinnengarteneingang

Wer findet die Schnecke?

Wer findet die Schnecke?

Sieht aus wie bei Muttern im Garten.

Sieht aus wie bei Muttern im Garten.

Was etwas angestrengt hipp klingt, ist in der Realität aber tatsächlich eine ziemlich charmante Idee. Wer in den Prinzessinnengärten ehrenamtlich mitgärtnern will, kann zur Gartensprechstunde gehen - wenn ich noch in Berlin wohnen würde, ich würds sofort machen.
Und noch was zu lesen.

veröffentlicht unter: Fundsache, Quatschkram, Trinken, kurioses 3 Kommentare
20Nov/090

Schwarzes Café, Berlin-Charlottenburg

In der in ihrer Unregelmäßigkeit doch recht regelmäßigen Reihe "Ich fotografiere mich selbst in den Toilettenräumen der von mir besuchten Lokalitäten" (oder so ähnlich) heute ein Klassiker des (West)Berliner Nachtlebens: Das Schwarze Café in der Kantstraße, welche wiederrum in Charlottenburg, also tief im Berliner Westen zu finden ist. Es kommt ja selten genug vor, dass ich mich in diese Gegenden verirre, aber das Schwarze Café ist, wie generell die Ecke am Savignyplatz, die weite Anreise aus Friedrichshain wert. Das besondere: Das Café hat 24 Stunden lang geöffnet und schließt lediglich am Dienstag für ein paar Stunden. Man kann also Rund um die Uhr frühstücken, Kaffee trinken, Longdrinks schlürfen oder "was richtiges" essen. Die Preise sind für eine Kneipe schon im oberen Schnitt, aber das Schwarze Kaffee ist und bleibt einfach kult. Tip: Man bestelle dort den warmen Apfelstrudel oder den Kaiserschmarrn.