JUST ANOTHER FEMALE BLOGGER Ein Versuch.

26Sep/110

Im Westen nix Neues.

Immer diese Müdigkeit. Zu wenig Schlafen, zu früh aufstehen, zu viel Bier, zu wenig Bier, zu viel essen, zu wenig essen, zu wenig aufräumen - im Leben und in der Wohnung, zu wenig Zeit, zu viel Selbstmitleid, zu viel Gejammer, zu viel Pessimismus, zu viel Optimismus, zu viel Leben, zu wenig Leben. Und immer diese Wiederholungen.

Kein Wunder, dass hier gerade so wenig Neues veröffentlich wird.

2Sep/111

Ein habicht unterwegs.

Man ist ja viel unterwegs in diesen Tagen.
Göteborg. Schwedische Pampa. Brüssel. Stuttgart. Und jetzt die Hauptstadt, die sich pünktlich zu meinem Erscheinen im spätsommerlichen Gewand zeigt.

See.

Zwischenlicht

Süßes.

Herbst.

Fenster.

Freibad.

Motto.

25Aug/111

Lieder zum Weinen…

...ich verbringe ja recht viel Zeit meines Lebens damit, mehr oder weniger hemmungslos rumzuflennen.

Ob ich mich nun streite, mit meiner Höhenangst konfrontiert werde oder einfach nur "Leon, der Profi" anschaue - Tränen und feuchte Augen sind mindestens seit dem "König der Löwen" ein elementarer Bestandteil meines Lebens.

Meistens weine ich, wenn ich wütend bin oder mich ungerecht behandelt fühle. Aber es gibt auch ein paar musikalische Kleinode, bei denen ich regelmäßig in Tränen ausbreche.

Eines davon kann man hier anhören:

17Aug/111

Tip zur Sonne.

Da ist man plötzlich wieder zurück aus dem Urlaub. Die Erde hat sich fasznierenderweise auch ohne einen weitergedreht und geändert hat sich auch nicht viel. Die Menschen sind immernoch unerträglich und die Sinnlosigkeit des eigenen Seins ist auch nicht verschwunden.

Dafür ist plötzlich Sommer. Und das Leben hat mir gerade zwei weitere Urlaubstage geschenkt. Und weil ich daher ausnahmsweise mal gute Laune habe, gibt es auch mal fröhliches Liedgut zu hören. Und einen der schönsten Reime, den die deutschsprachige Indierockpopgedönsecke jemals hervorgebracht hat.

1Aug/117

Sendepause.


Zwei Wochen ohne Internet.

Zwei Wochen ohne Telefon.

Zwei Wochen ohne Wombat.

Zwei Wochen ohne Bett.

Zwei Wochen ohne Wimperntusche.

Zwei Wochen ohne Bier.

Zwei Wochen mit Nescafé.

Zwei Wochen mit 2 Hosen, 1 Pullover, 2 Tshirts und 1 Jacke.

Zwei Wochen mit 12 Kilo Gewicht auf dem Rücken.

Zwei Wochen Mittelschweden.

Ich bin gespannt.


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31Jul/112

Die Grenzen des Guten Geschmacks. Zwei.

Was diese Grenzen anbelangt, so ist bekannt ja anerkannt, dass sie meistens fließend sind. Das sagtest Du trinkend. Ich war in Gedanken fort. Dies schien ein nahezu perfekter Ort für derlei Plauderei zu sein, mir fiel nichts besseres ein.

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17Jul/110

Kleinode

Darf man sich eigentlich als aha-fan outen?

Man muss. Und man muss dazu diese großartige Coverversion von "Crying in the rain" hören.

Man sollte generell öfter Dirk von Lowtzow zuhören.

10Jul/112

Es faengt alles von vorne an.

....wobei die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt.

8Jul/110

Ueber Perfektion und die wirklich wichtigen Dinge.

Unter lauter Menschen, die scheinbar mühelos mindestens 4 Sprachen fließend sprechen, mit Ende 20 bereits 2 Masterabschlüsse haben, die natürlich immer nur die besten Noten geschrieben haben und nebenbei noch 3 Praktika absolviert haben, die gut aussehen und perfekt geschnittene Kleider tragen, die witzig sind und von sich selbst überzeugt, fällt mir mal wieder auf, wie unfassbar langweilig ich Perfektion und das Streben danach finde.

2Jul/115

Vom Gefuehl, staendig etwas zu verpassen.

Während ich im Bett liege und diesen Text schreibe, könnte ich beispielsweise hier sein. Ich bin dort sogar angemeldet. Aus guten Gründen habe ich mich gegen eine die Reise quer durch die Republik entschieden und doch frage ich mich, während ich meinen Kaffee trinke und meine timeline verfolge, ob ich nicht etwas unfassbar relevantes verpasse.
Ich könnte auch genauso gut hier sein, auch dort kenne ich ein paar Menschen und meine Anwesenheit würde sicherlich den einen oder die andere erfreuen.
Ebenso finden, so hat eine kurze Recherche ergeben, die Rheinkultur in Bonn und das Fusionfestival statt. Auch dort hätte ich mich sicher nicht gelangweilt.

Dieses Gefühl, ständig etwas zu verpassen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Wenn ich in Berlin bin, wäre ich gerne in Stuttgart und umgekehrt. Wenn ich gerade mit Freunden Cocktails trinke, bin ich gedanklich oft bei der WG-Party drei Straßen weiter. Nehme ich mir vor, einen ruhigen Abend zuhause zu verbringen, habe ich spätestens beim Blick in meine Timeline Hummeln im Hintern.

Das ist so, seitdem ich denken kann, ist aber durch smartphones und Internet und diese Sozialen Netzwerke nicht besser geworden. Manchmal bewundere ich die Menschen, die scheinbar ohne jegliche Probleme Prioritäten setzen können. Aber irgendwas ist halt immer. Und Dinge, die man nur aus der Ferne betrachten kann, erscheinen in diesem Blickwinkel meistens viel größer und toller, als sie in Wirklichkeit sind. Meistens.

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