JUST ANOTHER FEMALE BLOGGER Ein Versuch.

19Feb/110

Die Wahrheit ueber meine Magisterarbeit

Jetzt, wo der Fall Guttenberg in aller Munde ist, kann ich es ja erzählen. Meine Magisterarbeit wurde in Wirklichkeit von Wombi geschrieben.

Aber seht selbst...

Eins

zwei

13Feb/110

Sonntagswombat

Wombat

9Feb/114

krank.

Krank_Eins

Krank_Zwei

Krank_Drei

to be continued?

krank_vier

krank_fünf

krank_sechs

9Feb/111

Als Norddeutsche in Stuttgart, Teil 1

Regionale Eigenheiten

Der Schwabe sagt zu Bein Fuß, zu Arbeiten Schaffen, zu seiner Arbeitsstelle Geschäft, er trinkt Tannenzäpfle oder Hofbräu und kein Becks, er denkt, Bremen läge am Meer, alles oberhalb von, sagen wir, Kassel ist für ihn Norddeutschland, er trinkt Trollinger und Lemberger, er geht zu Breuninger und nicht ins KaDeWe, er denkt, in Norddeutschland gäbe es keine Hügel, Fahrradfahren tut der Stuttgarter Schwabe ausschließlich zum Privatvergnügen und nicht zu Fortbewegungszwecken.

Der Schwabe denkt, in Norddeutschland würde es nie schneien, er isst Kutteln, Saitenwürschte, Linsen und Spätzle, er betrinkt sich nicht nur auf Schützenfesten, sondern auch in Besenwirtschaften, er isst Träubleskuchen und keinen Johannisbeerkuchen, er geht auf den Cannstatter Wasen und nicht auf den Freimaarkt, Meeresfisch bezieht der Schwabe bei Nordsee und nicht direkt vom Fischereihafen, der Schwabe denkt, Norddeutsche seien arrogant, langweilig und gingen zum Lachen in den Keller.

Der Schwabe flucht gerne und benutzt dabei Wörter, die der Norddeutsche nicht kennt. Das Schwabenland ist bekannt für sein vielseitiges Laugengebäck und Brezeln werden grundsätzlich zur Hälfte weggeknuschpert. Der Norddeutsche findet im Schwabenland seine geliebten Körnerbrötchen nicht mehr wieder.
Der Kulturschock hielt sich trotzdem in Grenzen.

18Jan/110

Was Sie schon immer ueber den Habicht wissen wollten…

...wie (fast) immer, weiss wikipedia Bescheid:

Das Weibchen ist etwa so groß wie ein Mäusebussard, das Männchen („Terzel“) ist deutlich kleiner.

Habichte rufen fast ausschließlich in Horstnähe. Häufigster Ruf ist ein scharfes, oft gereihtes "gik, gik, gik" ("Gickern"), das allgemein bei Erregung, z. B. bei Störungen geäußert wird und besonders häufig während der Balz von Januar bis März zu hören ist.

Der Habicht ist eine von zurzeit weltweit mindestens 20 Greifvogelarten, die auch in oder im Umfeld von Städten (urbanen Habitaten) leben. Die Besiedlung urbaner Habitate durch Habichte ist ein relativ neues Phänomen.

Die Beute wird mit den Füßen (Fängen) gegriffen und getötet, die Krallen der sehr kräftigen ersten und zweiten Zehe werden dabei solange in die Beute gebohrt, bis diese aufhört, sich zu bewegen. Im Zusammenwirken mit den relativ langen Beinen ermöglicht diese Tötungsmethode dem Habicht die Nutzung von vergleichsweise sehr großen und wehrhaften Beutetieren.

Habichte sind monogam und streng territorial. Das Revier wird durch häufiges "gickern" und durch Schauflüge markiert.

Da der Habicht auch Hausgeflügel erbeutet, hat sich im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von abergläubischen Praktiken etabliert, um diesen von Tauben und Hühnern fernzuhalten.

31Dez/100

Listen Listen Listen – reloaded

Zur Feier des letzten Tags in diesem Jahr (und weil ich seit einer Woche bei meinen Eltern bin und langsam aber sicher vor Langeweile vergammele), reaktiviere ich hiermit dieses blog und präsentiere den ultimativen Jahresrückblick 2010 aus dem Hause habicht. Wie immer gnadenlos subjektiv und ohne Anspruch auf irgendwas.

Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Musik. Was auch sonst.
Album des Jahres:

The National. High Violet. Keine Diskussion.

Lied des Jahres:
Mit dieser Kategorie habe ich immer meine Probleme. Meistens verliebe ich mich ja in Lieder, weil sie in den Kontext passen und nicht, weil sie gerade neu sind.
Hier also ein Kompromiss, mit dem ich mich anfreunden kann.


Robyn. Dancing on my own. lalalala.

skurilster/schlimmster/heftigster Moment 2010:
Ganz klar der so genannte "Schwarze Donnerstag" am 30.09.2010. Die Landesregierung (oder wer auch immer) lässt die Polizei mit schwerem Gerät, Wasserwerfern und Tränengas den Schlossgarten in Stuttgart freikärchern. Und der habicht mittendrin. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, an dem ich rauchend mit einem Kollegen im Park stand und wir beide feststellten, die Stimmung seitens der Polizei sei irgendwie umgeschlagen. Und ich sagte noch "Irgendwie will ich hier gerade weg. Ich bekomme Angst. Und das mag ich gar nicht". Geschrieben habe ich darüber hier.

Bester Moment 2010:
Noch so eine Kategorie, die mir schwer fällt. Irgendwie, und das ist ja recht erfreulich, gab es 2010 ein paar Momente, die Siegespotential haben.
Nach mäßig langem Grübeln habe ich mich für meine Geburtstagsparty entschieden. Denn, hey, viele Herzensmenschen waren da und ich trug ein Krönchen.

Und sonst so? Das hier:
Winter (viel und viel zu lang), Absagen, Vorstellungsgespräche und Warten auf eine Zusage. ZUSAGE! Dazwischen Berlin, Stuttgart, viele Stunden im Zug, republica, Bundestag, Politcamp, Umzug, Eingewöhnung, Altherrenwitze, die Grüne Zelle, Netzpolitischer Kongress, Netzpolitische Soiree, "Gehst du noch zur Schule oder studierst du schon?", Krönchen, Bier, noch mehr Bier, feministische Seilschaften, fussend auf einem Fundament von Grasovka, 27, Blondie, Demos gegen Stuttgart 21, Atomkraft und sowieso und überhaupt. Und Menschen, neue und alte. Postkarten aus der ganzen Welt. 4 Meter hohe Decken. Musik. Southside. Editors, Gisbert, Slut. Karlsruhe, Freiburg, Wiesbaden, Mainz, Bonn. Das erste Weihnachtsgeld meines Lebens. Die ersten Stiefel meines Lebens. Was fürs Herz. Mit dem Bruder durch den Schnee toben. Kettcar, Bodi Bill. Plätzchen. Fussball-WM-Endspiel projiziert an die Wand des eigenen Zimmer anschauen. Denkwürdige Parties. Twitter. Facebook. Bezugsgruppen. Wombat. Wenig Schlaf. Viel Spaß, viel Chaos. Aber in all dem Durcheinander gibt es Menschen, die schenken dir Bier, oder ein Lied oder Momente. Das mag der habicht.

Und 2011?
Der erste Urlaub seit 5 Jahren (hoffentlich). Mehr weiss ich noch nicht. Aber es bleibt sicher spannend.

26Sep/100

Sonntagsmusiktip aus der jafb-Redaktion

Musik, wie dafür gemacht, sich noch einmal und noch einmal und noch einmal umzudrehen, immer wieder wegzudösen und sich vorzustellen, man bekäme gleich einen Kaffee ans Bett gebracht.

Um dann halbwegs beschwingt aufzustehen und sich selbigen selbst zuzubereiten. Weil das Leben einem nunmal keinen Kaffee ans Bett bringt.

Das Video gefällt übrigens auch. Ich habe ja schon quasi seit immer ein Herz für weibliche Profikiller.

15Sep/102

Rosaplüschdingens

septemberquatsch 029

septemberquatsch 026

septemberquatsch 028

14Sep/100

Für mich solls heute acid regnen

natürlich nur im übertragenen Sinne. Schließlich würde ich niemals den Konsum irgendwelcher Drogen verherrlichen oder gar verharmlosen wollen. Liebe Kinder, Drogen schaden der Gesundheit und so. Das Lied mag ich trotzdem.

3Aug/103

Prinzessinnengarten, Berlin.

Am Moritzplatz ist irgendwann in den vergangenen Monaten auf einer Brachfläche der Prinzessinnengarten entstanden. Dort kann der hippe Grossstädter gärtnern, Pflanzen bestaunen und lernen, wie Zuccinipflanzen "in echt" aussehen. Zudem gibt es noch ein Café und lauschig im Grünen sitzen kann man auch, während man sein Bier trinkt. Dann gibts noch Lesungen, Konzerte, was zu Essen und was weiß ich sonst noch alles.

Hier noch ein paar Bildchen, die leider dank meiner Fotografierunfähigkeit leider etwas verwackelt sind.

Prinzessinnengarteneingang

Wer findet die Schnecke?

Wer findet die Schnecke?

Sieht aus wie bei Muttern im Garten.

Sieht aus wie bei Muttern im Garten.

Was etwas angestrengt hipp klingt, ist in der Realität aber tatsächlich eine ziemlich charmante Idee. Wer in den Prinzessinnengärten ehrenamtlich mitgärtnern will, kann zur Gartensprechstunde gehen - wenn ich noch in Berlin wohnen würde, ich würds sofort machen.
Und noch was zu lesen.

veröffentlicht unter: Fundsache, Quatschkram, Trinken, kurioses 3 Kommentare