Plätzchenmassaker
Gestern nachmittag habe ich zum ersten Mal in dieser Adventszeit Plätzchen gebacken.
Zu dritt haben wir in ca. 3 Stunden 3 Sorten gebacken: Engelsaugen, Cashew-Plätzchen und verschieden gefüllte Halbmonde. Besonders bei letzteren haben wir uns nicht sklavisch an die Vorgaben gehalten sondern waren totaaaaal kreativ.
Morgen wird weitergebacken.
Schwarzes Café, Berlin-Charlottenburg
In der in ihrer Unregelmäßigkeit doch recht regelmäßigen Reihe "Ich fotografiere mich selbst in den Toilettenräumen der von mir besuchten Lokalitäten" (oder so ähnlich) heute ein Klassiker des (West)Berliner Nachtlebens: Das Schwarze Café in der Kantstraße, welche wiederrum in Charlottenburg, also tief im Berliner Westen zu finden ist. Es kommt ja selten genug vor, dass ich mich in diese Gegenden verirre, aber das Schwarze Café ist, wie generell die Ecke am Savignyplatz, die weite Anreise aus Friedrichshain wert. Das besondere: Das Café hat 24 Stunden lang geöffnet und schließt lediglich am Dienstag für ein paar Stunden. Man kann also Rund um die Uhr frühstücken, Kaffee trinken, Longdrinks schlürfen oder "was richtiges" essen. Die Preise sind für eine Kneipe schon im oberen Schnitt, aber das Schwarze Kaffee ist und bleibt einfach kult. Tip: Man bestelle dort den warmen Apfelstrudel oder den Kaiserschmarrn.
Goldfischbar, Berlin
In der recht unregelmäßigen Reihe "Ich fotografiere mich selbst in Toilettenspiegeln" heute mal wieder ein neuer Beitrag:
In der Goldfischbar gibt es neben den hübsch illumnierten Toiletten auch noch handwerklich gut gemachte Cocktails mit hochwertigen Zutaten. Besonders zu erwähnen sind die Erdnüsse und Salzstangen, die man gratis dazu bekommt. Außerdem darf geraucht werden. Juchu.
Weitere Infos gibts hier: klick
TV-Duell
Niemand braucht den 1000. Blog-Eintrag zu diesem äußerst spannenden Ereignis.
Deshalb gibt es an dieser Stelle auch lediglich Fotos vom Zwiebelkuchen, den ich anlässliches dieses medialen Zusammentreffen der Spannungsbomben des deutschen Politikzirkusses unter Mithilfe einiger helfender Hände und tränender Augen fabriziert habe...
Vorhang auf:
Wie C. vollkommen korrekt anmerkte, war der Kuchen ein wenig überpfeffert, aber abgesehen davon ist er in einem mir vollkommen unbekannten Ofen recht gut gelungen, wie ich finde.
letzte Woche…
Endlich habe ich es aus akuter Langeweile heraus geschafft, die Fotos der letzten Wochen vom Handy auf den PC zu kopieren und zu archivieren.
Dabei ist mir aufgefallen, dass sich darunter durchaus noch ein paar bloggenswerte Ereignisse und halbwegs scharfe Fotos befinden.
Daher kann man hier nun Impressionen vom Mädchenabend vom letzten Donnerstag bewundern. Pizza und Prosecco, sag ich mal...
Man beachte besonders auch die tolle Tischdeko
Ich persönlich bin ja bei sowas schwerst unbegabt, weswegen ich andere Menschen immer wieder dafür bewundere, dass sie es tatsächlich schaffen, Servietten zuhause zu haben, Kerzen anzuzünden und irgendwoher sogar sechs Gläser der selben Sorte aufzutreiben. Letztere habe ich, so glaube ich jedenfalls, noch nie besessen.
Vom Essen gibt es keine Fotos. Die Pizza war so lecker, dass ich mich völlig darauf konzentriert habe und den Fotobeweis leider schuldig bleiben muss. Ich hoffe, man glaubt mir trotzdem.
Ein Wochenende auf dem Land.
Endlich mal wieder was passiert am Wochenende, was sich zu bloggen lohnt.
Ich habe ja schon Entzugserscheinungen, also nichts wie her mit dem Posting...
Und zwar war ich am Wochenende im landschaftlich sehr schön anzusehenden Nordhessen auf einem alten Bahnhof, der mittlerweile als Ferien- und Wochenendhäuschen dient. Dieses Wochenende fand dort allerdings ein nicht ganz alltägliches Ereignis statt: Es wurde Hochzeit gefeiert. Bei - zumindest am Samstag und am Sonntag - herrschaftlichem Hochzeitssonnenscheinwetter wurde also geheiratet bzw. Willkommensfest von Noa gefeiert.
Das Wochenende war wirklich toll - aber der Reihe nach.
Der Ausflug nach Nordhessen begann etwas verwirrend damit, dass ich bei bestem Nebel und Regenwetter aus dem Zug stieg und mich am Bahnhof niemand erwartete. Im allgemeinen Vorbereitungstrubel war ich leider vergessen worden, wie ein Anruf bei der Braut ergab. Alles nur halb so schlimm, nur 10 Minuten nach meinem Anruf stand der Vater der Braut bereit, "um die Frau mit den grünen Haaren" abzuholen.
So erreichte ich also mit leichter Verspätung den Ort des Geschehens, an dem ich einige bekannte und einige unbekannte Gesichter traf.
Wirklich viel gab es nicht mehr vorzubereiten, sodass ich in Ruhe einen Platz für Isomatte und Schlafsack suchen konnte. Anschließend improvisierten wir, zu ca. siebt und von Bräutigam und Brautvater alleine unserem Schicksal überlassen (die beiden wurden beim Familienabendessen erwartet), ein leckeres Abendessen.
Im Laufe des Abends trudelten immer mehr Gäste ein, so dass der Zeltplatz vor dem Haus sich langsam aber sicher füllte.
Der Abend klang dann relativ entspannend mit einem Spaziergang aus.
Der Große Tag
Von frischem Kaffee, Brötchen und Sonnenschein geweckt, begann der große Tag schon einmal recht positiv für mich.
Nachdem die letzten Vorbereitungen an Haus und Garten vollendet waren, ging es ans Aufbrezeln. Schließlich will man ja schick aussehen vor der Standesbeamtin.
Die Trauung war recht kurz (ca. 1o Minuten und dann war der Spuk vorbei) - aber sehr romantisch und ergreifend. Ich musste selbst fast weinen und ich habe einige Menschen gesehen, die feuchte Augen hatten.
Vor dem Standesamt wurde dann mit Sekt und Schnittchen angestoßen
Anschließend fuhr die Hochzeitsgesellschaft zum Ort des Geschehens, wo ein großes Zirkuszelt aufgebaut war, in dem (und um das herum) die Feier steigen sollte.
Nach einer kurzen Ansprache wurde das reichhaltige und unfassbar abwechslungsreiche Kuchenbuffet vom Brautpaar eröffnet.
Hier ein Blick auf die jungfräuliche Hochzeitstorte, von der nicht mehr viel übrig blieb...
Da das Brautpaar dankenswerterweise auf ein gestrafftes Programm verzichtet hatte, gab es nun Zeit zur Erkundung der Umgebung, bevor dann die kleine Noa zum Mittelpunkt des Geschehens wurde. Sie bekam ihren eigenen Apfelbaum auf dem Gelände des alten Bahnhofs, welchen die Paten im Schweiße ihres Angesichts in der prallen Nachmittagssonne einpflanzten.
Im Anschluss daran fing der Koch an, das Essen zuzubereiten. Das vegetarische Buffet war der HAMMER. Ich habe so unfassbar viel gegessen und hatte trotzdem meine liebe Mühe, alles einmal zu probieren. Gottseidank blieb einiges an Essen übrig, sodass wir ein ganz wundervolles Katerfrühstück hatten am Sonntag morgen.
Ganz großes Kompliment an dieser Stelle!!
Nachts wurde dann auch getanzt und getrunken...Da ich mich aber auf eben diese Dinge konzentriert habe, gibt es von diesem Teil des Abends auch keine Fotos von mir...
Am Sonntag morgen ging es dann bei bestem Wetter zuerst ans Katerfrühstück und dann ans gemeinsame Aufräumen.
Hat Spaß gemacht. Vielen Dank dafür.
Zu gute Letzt noch ein paar Impressionen:
Steilvorlage.
Von Montag bis Freitag ungefähr 1 m Luftlinie von mir entfernt sitzen zu müssen, ist ein wahrlich hartes Los. Ab und an versuche ich, das Leid zu lindern und die Qualen zu übertünchen.
Heute habe ich es mit Mohn-Käse-Kuchen vom Bäcker probiert.


































