Zwischenmenschlichkeiten.
Sometimes you get up and bake a cake or something
Sometimes you stay in bed
Sometimes you go la di da di da di da da
Untill your eyes roll back into your head
Soviel dazu.
Lieder zum Weinen…
...ich verbringe ja recht viel Zeit meines Lebens damit, mehr oder weniger hemmungslos rumzuflennen.
Ob ich mich nun streite, mit meiner Höhenangst konfrontiert werde oder einfach nur "Leon, der Profi" anschaue - Tränen und feuchte Augen sind mindestens seit dem "König der Löwen" ein elementarer Bestandteil meines Lebens.
Meistens weine ich, wenn ich wütend bin oder mich ungerecht behandelt fühle. Aber es gibt auch ein paar musikalische Kleinode, bei denen ich regelmäßig in Tränen ausbreche.
Eines davon kann man hier anhören:
Sonntage.
Versehentlich viel zu früh aufgewacht.
Nun stellt sich die Frage: Was mit dem Sonntag anfangen, solange, bis um 20.15 Uhr endlich der Tatort beginnt?
Dann sind irgendwann feed-reader, Sonntagszeitung und Frauenzeitschrift ausgelesen, noch mehr Kaffee trinken geht auch nicht mehr und die süddeutschen Freunde weilen auf der Alb, im Allgäu oder in den Alpen und die anderen sind eh zu weit weg.
Spätestens, wenn auch die Haare frisch gefärbt sind, die Wohnung geputzt ist und sogar die Telefonate geführt sind, vor denen man sich schon seit geraumer Zeit gedrückt hat und man kurz davor ist, mails an Menschen zu schreiben, bei denen man sich eigentlich nicht mehr melden wollte, ist Ablenkung von Nöten.
Nur, woher nehmen, wenn nicht stehlen?
ich schreibe…
...auch bestimmt bald was zu 12 Tagen Wandern ohne Internet und mit nur 3 Abenden mit Bier und dafür ganz vielen selbstgepflückten Pfifferlingen (und ich hasse ja Pilze eigentlich), Trockenfleisch und Müsli und im Zelt schlafen und frieren und an die persönlichen Grenzen gehen und so, aber irgendwie bin ich gerade noch dabei, die Eindrücke zu sortieren.
Solange gibts Musik.
Tip zur Sonne.
Da ist man plötzlich wieder zurück aus dem Urlaub. Die Erde hat sich fasznierenderweise auch ohne einen weitergedreht und geändert hat sich auch nicht viel. Die Menschen sind immernoch unerträglich und die Sinnlosigkeit des eigenen Seins ist auch nicht verschwunden.
Dafür ist plötzlich Sommer. Und das Leben hat mir gerade zwei weitere Urlaubstage geschenkt. Und weil ich daher ausnahmsweise mal gute Laune habe, gibt es auch mal fröhliches Liedgut zu hören. Und einen der schönsten Reime, den die deutschsprachige Indierockpopgedönsecke jemals hervorgebracht hat.
Sendepause.
Zwei Wochen ohne Internet.
Zwei Wochen ohne Telefon.
Zwei Wochen ohne Wombat.
Zwei Wochen ohne Bett.
Zwei Wochen ohne Wimperntusche.
Zwei Wochen ohne Bier.
Zwei Wochen mit Nescafé.
Zwei Wochen mit 2 Hosen, 1 Pullover, 2 Tshirts und 1 Jacke.
Zwei Wochen mit 12 Kilo Gewicht auf dem Rücken.
Zwei Wochen Mittelschweden.
Ich bin gespannt.
Mit Wombats die Welt retten…
...könnte ein durchaus erfolgversprechendes Konzept sein.
In Form von Kalorien:
Als Seelentröster:
In Videoform:
Um damit zur Arbeit zu reiten:
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/archaeologie/riesenwombat_aid_68059.html
Die Frage, die über all diesem schwebt, lautet wiefolgt: Ist die Welt diesen Einsatz überhaupt wert?
Warum?
...sieht die Welt, durch einen Kamerafilter betrachtet, eigentlich so viel besser aus als in der Realität?
und ist das vielleicht der Grund, warum Apps wie insta.gram oder picplz so große Erfolge feiern?
edit: Oder ist das am Ende auch völlig egal?
Die kleinen Freuden des Lebens.
Der einzige Grund, warum ich bisweilen ganz gerne mein Bett verlasse, ist die Aussicht auf frischen Kaffee. Um das Kaffeeerlebnis zu intensivieren, habe ich mir eine Kaffeemühle gewünscht. Und weil Wünsche manchmal in Erfüllung gehen, besitze ich nun eine.
In Kombination mit der Lieblingskaffeeröstung ein großartiges Geschmackserlebnis.
Und jetzt gehe ich wieder ins Bett.
Ueber Perfektion und die wirklich wichtigen Dinge.
Unter lauter Menschen, die scheinbar mühelos mindestens 4 Sprachen fließend sprechen, mit Ende 20 bereits 2 Masterabschlüsse haben, die natürlich immer nur die besten Noten geschrieben haben und nebenbei noch 3 Praktika absolviert haben, die gut aussehen und perfekt geschnittene Kleider tragen, die witzig sind und von sich selbst überzeugt, fällt mir mal wieder auf, wie unfassbar langweilig ich Perfektion und das Streben danach finde.







