JUST ANOTHER FEMALE BLOGGER Ein Versuch.

21Mrz/120

…to be continued…

hier geht es weiter.

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25Jan/120

Respekt.

Es gibt naturgemäß nicht vieles, vor dem ich Respekt habe. Aber vor Menschen, die vernünftig mit der deutschen Sprache umgehen können, vor Menschen, die es schaffen, Lieder zu schreiben, die nicht schlimm und peinlich und nach Fremdscham klingen, vor denen habe ich großen Respekt. Wahrscheinlich, weil ich selbst schon zig Mal versucht habe, irgendetwas zu schreiben, was ansatzweise literarisch ist, aber jedes Mal nach zwei Sätzen wieder abbrechen musste, so wenig konnte ich meinen eigenen Ansprüchen genügen.

Deshalb gibt es kaum etwas, was mich so sehr begeistert, wie ein gut geschriebenes Buch, ein blogtext, der etwas in mir auslöst oder ein ebensolcher Liedtext. So, wie dieser hier:

12Jan/127

Preisfrage.

Wen oder was strahlt Christian Wulff hier so herzerwärmend an?

a.) Er hat gerade eine Fernsehkamera erblickt

b.) In der Ecke befindet sich das Buffet

c.) In der Ecke befindet sich ein Spiegel

d.) Mir egal. Wie bekommt man so ein stoisches Lächeln aufs Gesicht und kann ich das auch haben?

e.) Hat Guido Westerwelle eine neue Brille?

Ich distanziere mich natürlich auf das schärfste von eventuellen satirischen Inhalten. (Und das Bild habe ich von www.sueddeutsche.de geguttenbergt)
9Jan/122

Mehr Meer.

Gibt es etwas Schöneres als die Nordseeküste bei ordentlich Wind und Sonnenschein?

Die Antwort lautet: Nein.

25Dez/110

Provinz

Und dann ist Weihnachten und man findet sich im alten Jugendzimmer wieder. Man geht die alten Straßen entlang. Alles ist irgendwie wie immer. Und gleichzeitig doch ganz anders. Und spätestens am zweiten Tag will man wieder weg.

In the suburbs I, I learned to drive
People told me we would never survive
So grab your mother's keys we leave tonight

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22Dez/110

times are changing – Jahresrueckblick, Teil eins.

Dieses Jahr neu und gut: So einiges.

Zum Beispiel zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig Urlaub gemacht. Zwei Wochen ohne Internet zugebracht und nichts vermisst.

Nach langer Suche eine neue Wohnung gefunden, umgezogen. Zum ersten Mal ein Möbelstück gekauft, welches schwerer ist als seine Besitzerin. Angekommen.

Eine Wahl gewonnen. Vollkommen unerwartet. Plötzlich auf den Titelseiten der Zeitungen und Onlineportale gelandet und auf der Straße erkannt worden.

Den Job gewechselt. Nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten in diesem tatsächlich angekommen. Das erste Mal "so richtig" Geld verdienen. Mama und Papa anrufen und ihnen sagen können, dass sie die regelmäßigen Unterstützungsüberweisungen einstellen können.

Immer öfter neben dir eingeschlafen und wieder aufgewacht. Positiv überrascht davon und von anderem.

Ein neues Tattoo. Das Erste. Lange daran rumgedacht, schlussendlich getraut und nicht bereut.

Ein neues Studium. Zum ersten Mal Finanzierungsanträge geschrieben, mit Formularen rumgeschlagen, erfolgreich gewesen.

Zum ersten Mal Paris, Straßburg, Göteborg.

Das erste Amt bei den Grünen. Ganz frisch noch. Mal sehen, wie es wird.

Viele Hochzeiten, Geburten, Schwangerschaften im Freudeskreis. Das Gefühl, erwachsen zu werden. Und dann Nächte durchtanzen, betrunken durch die Straßen laufen, für 18 gehalten werden und das Gefühl, niemals erwachsen zu werden.

Lernen, Geld auszugeben. Für gutes Essen. Für guten Alkohol. Für Reisen. Möbel. Für Dinge. Den Luxus, Freunde einfach einladen zu können.

Neue Menschen kennengelernt, Freunde gemacht, gemeinsam getrunken, diskutiert, geweint.

(Fast) perfekten Geburtstag gehabt.

Lied des Jahres:

20Dez/113

Schoener Scheitern

Als vor ein paar Wochen der alljährliche Bundespresseball begangen wurde, waren die Zeitungen voll von Bildern des Bundespräsidentenpaares Wulff. Man schrieb von innigen Küssen und Glanz und Glamour und kaum eine Zeitung kam ohne ein Bild des Paares aus.

Unser aller Lieblingslachnummer Guttenberg wurde vor seinem tiefen Fall von den Medien zur Lichtgestalt hochgeschrieben. Immer an seiner Seite, seine großäugige Frau. Die beiden bildeten eine perfekte Mediensymbiose. Er, der sich zum Macher stilisieren lies, sie, die rehäugige Kämpferin für die Rechte armer gequälter Kinderseelen.

Nun ist über Aufstieg und Fall der Guttenbergs, die Rolle der Medien im Allgemeinen und besonderen schon viel geschrieben worden – und Schlagzeilen über die Wulffs bestimmen dieser Tage die Titelseiten von Magazinen, Zeitungen und Onlinennewsportalen.

Letztendlich ähneln sich beide Fälle – hier wurden Politiker zu Idolen und besseren Menschen hochgeschrieben, überhöht und inszeniert. In beiden Fällen haben die betreffenden Personen selbst zu einem Gutteil dazu beigetragen.

Was ich mich bei dem ganzen moralinsauren Quatsch, den ich da so lesen muss, immer frage: Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, dass wir (also wir BürgerInnen und Bürger) solche Lichtgestalten brauchen? Ich persönlich finde ja nichts langweiliger (und ehrlich gesagt auch gruseliger) als perfekte Menschen. Menschen, die immer alles richtig zu machen scheinen, die von allen gemocht werden, die ständig nur Gutes tun und immer porentief rein sind. Wer kann so ein Bild schon auf Dauer aufrecht erhalten?

Sascha Lobo hat, ebenfalls vor ein paar Wochen, einen treffenden Artikel bei Spiegel Online veröffentlicht, in dem er einen anderen Umgang mit Fehlern postuliert. Fehler seien dazu da, ganz transparent korrigiert zu werden. Die Ereignisse rund um die Causa Wulff zeigen, dass die Gesellschaft offensichtlich (noch) nicht so weit ist, dieses einzusehen.

Wenn ich auf mein unfassbar langes, mittlerweile immerhin schon bahnbrechende 28 Jahre andauerndes Leben zurückblicke, muss ich gestehen: Ich habe Fehler gemacht. Viele. Einige waren schlimmer, andere nicht ganz so dramatisch. Ich bin meilenweit davon entfernt, ein perfekter Mensch zu sein. Ich bin das ein oder andere Mal an mir selbst, an anderen Menschen und am Leben gescheitert. Und das ist auch gut so. Man muss sich Fehler eingestehen können, um seinen Frieden mit ihnen zu machen. Das geht aber nur, wenn Fehler auch verziehen werden können. Wer Nachteile zu erwarten hat, der fängt an zu lügen und zu vertuschen und das kommt früher oder später eh raus. In Zeiten dieses Internets eher früher und immer schneller. Wohin das führen kann, sehen wir  ja gerade sehr schön am Fall Wulff.

Ich für meinen Teil wünsche mir mehr PolitikerInnen, die zu ihren Fehlern stehen können, weil es ok ist, welche zu machen. Irgendwann. Und wenn nicht jede Verfehlung sofort als Schwäche ausgelegt werden würde, wären wir schon einen großen Schritt weiter.

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21Okt/115

Wahrheiten ueber den habicht, Teil 2

Die Mission ist abgeschlossen. Aber sehen Sie selbst:


Oh. Und hier noch ein paar besonders schöne Details über den habicht, der, wie wir ja wissen, ein besonders fieses Tier ist.

"Der Habicht, ein einsamer, ungeselliger Raubvogel, welcher sich nur in der Paarungs- und Brutzeit mit seinem Gatten zusammenhält, ist ein höchst ungestümer, wilder, dreister, schneller, starker und dabei listiger und scheuer Falk."

"Sein ganzes Wesen ist das eines auf den rechten Augenblick lauernden Diebes, welcher ein von ihm wiederholt heimgesuchtes Gehöft beschleicht und sich auf seine List und Gewandtheit wie auf seine unvergleichliche Geistesgegenwart verläßt."

"Ist er hungrig oder durch längere Verfolgung hitzig, durch mehrfach vereitelte Angriffe vielleicht auch unmuthig geworden, so vergißt er jede Rücksicht [...]"

"Ein gefangener Habicht ist für uns ein ebenso hassenswerther Vogel wie der freilebende. Seine Wildheit und Bosheit, seine Unverträglichkeit und Mordgier machen ihn uns bald im höchsten Grade widerwärtig."

Quelle: Brehms Tierleben

(Ähnlichkeiten mit lebenden Menschen sind natürlich rein zufällig.)

13Okt/117

Ich fahre nach Paris.

Und zwar Mitte November.
Und zwar hierhin: EGP-Kongress.

Sprich, ich habe nicht viel bis gar keine Zeit.

Aber: Was sollte ich mir denn unbedingt ansehen? Was mitbringen? Was sein lassen? Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich keinerlei Kenntnisse der französischen Sprache habe. (Na gut, ich kann mittlerweile ein belegtes Brötchen bestellen und zum fluchen und Kaffee bestellen reicht es auch - Lebenswichtige Dinge halt.)

10Okt/115

wombatfac.es

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